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Was tun bei Erkältung?

Neulich hat es mich auch mal wieder erwischt (ja, auch Veganer sind nicht vor einer Erkältung gefeit).



Viel trinken ist wichtig.


Ich saß also da, mit Halsschmerzen und Schnupfen. Voller Zuversicht, dass es mich sowieso nicht so schlimm erwischen würde, denn ich ernähre mich ja gesund, wollte ich keine Mittelchen aus der Apotheke nehmen. Schon allein deswegen, weil die ja auch immer Unmengen an Geld kosten!

Hier meine Top 7 Hilfsmittel, die nicht die Welt kosten und fast alle natürlich sind. Sie stärken deinen Körper sofort wenn eine Erkältung im Anflug ist, aber auch dann, wenn du vielleicht schon mitten drinsteckst:


1. Ingwer kauen

Ja genau, du sollst dir eine Scheibe der scharfen Knolle in den Mund stecken und darauf herum kauen! Ingwer wirkt antibakteriell und desinfizierend. Wenn er also eine Weile im Mundraum behalten wird, kann er seine Wirkung direkt im Mund- und Rachenraum entfalten.


2. Heiße Zitrone

Hierzu bitte immer Bio Zitronen verwenden, da sie weniger pestizidbelastet sind. Du kochst Wasser auf circa 60 Grad auf, presst den Saft einer halben bis ganzen Zitrone in eine Tasse und übergießt ihn mit dem heißen Wasser. Die Zitrone ist so sofort trinkbereit. Wenn du das Wasser heißer machst, musst du die Zitrone eben wieder etwas abkühlen lassen.


3. Kurkuma-Ingwer-Shot

Kurkuma hat eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Außerdem enthält er 5-7% ätherische Öle, die antimikrobiell wirken, also Mikroorganismen abtöten. Was Ingwer so kann, habe ich ja oben bereits genannt. Im Shot befinden sich außerdem Zitrusfrüchte fürs Vitamin C, sowie frischer schwarzer Pfeffer, damit das Curcumin aus dem Kurkuma besser aufgenommen werden kann.


Rezept:

  • Saft einer von ½ Orange (oder 1 Mandarine oder ½ Zitrone + ½ Mandarine/Orange)

  • 1 Stück Ingwerwurzel, geschält und fein gerieben

  • ½ TL Kurkumapulver

  • 1 Umdrehung schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Alle Zutaten in einem Glas verrühren und schnell trinken.


4. Selbst gemachter Hustensaft

Wer sich, wie ich, nur auf Grund einer Grippe keine chemisch-künstlichen Substanzen zuführen möchte, kann also auf ein altes Hausmittelchen zurückgreifen: Rettichsirup. Die Senföle im Rettich, vor allem das Raphanol, sowie die Bitterstoffe, weisen eine antibiotische Wirkung auf. Bei einer Erkältung kommt der schwarze Rettich zum Einsatz, der nährstoffreichste Rettich. Als Hustensaft oder Hustensirup wirkt er schleimlösend und entzündungshemmend.


Klassischerweise wird der Hustensaft so hergestellt:

  • 1 schwarzer Rettich (alternativ ein Stück weißer Rettich)

  • Ca. 3 EL Rohrohrzucker

Zuerst schneidet man einen Deckel vom Rettich ab. Dann höhlt man den Rettich etwa zu 1/3 mit einem Löffel aus. Durch das Aufschneiden werden die im Rettich enthaltenen Senföle durch Enzyme freigesetzt. Der ausgehöhlte Rettich wird nun mehrmals mit einem Zahnstocher oder einer Nadel durchstochen und mit dem Boden nach unten in ein Glas gehangen. Jetzt wird er mit Rohrohrzucker befüllt und der Deckel wieder aufgesetzt. Nun heiß für einige Stunden, oder sogar über Nacht, warten, bis sich der Zucker aufgelöst hat und der Sirup durch die Löcher in das Glas getropft ist.

Man könnte nun wieder etwas des Fruchtfleisches ablösen und erneut mit Zucker ansetzten.


Vereinfachte Variante:

Ichschneide den Rettich einfach in kleine Würfel und vermenge ihn in einer Schale mit 3 EL Rohrohrzucker. Dann bleibt er abgedeckt einige Stunden stehen, bis er Saft zieht. Er wird dann durch ein Sieb geseiht und der Sirup in ein Schraubglas abgefüllt, welches ich dann in den Kühlschrank stelle.


Man nimmt 3-5 mal täglich 1 Teelöffel des Sirups. Er kann aber auch Tee beigemischt werden.


5. Nasenspray

Ich gebe es zu, so ganz ohne Apotheke geht es dann doch nicht – zumindest nicht, wenn ich nachts an meiner verstopften Nase ersticken will. Also genehmige ich mir ein Nasenspray und zwar von der Firma Nasic sensitive, mit Pflegestoffen. Das Nasenspray sollte maximal 3 mal täglich und maximal eine Woche lang angewandt werden. Diese Begrenzung der Anwendung suggeriert ja schon, dass ich es mir nicht dauernd in die Nase pumpen kann. Also beschränkt sich der Einsatz vorrangig auf morgens nach dem Aufstehen, einmal mittags und abends vor dem Schlafengehen. Wobei die Verwendung am Abend für mich essentiell ist, damit ich wenigstens ruhig schlafen kann.


6. Wick VapoRub

Das bekannte Wick VapoRub Gel kann vielseitig angewandt werden. Bei ersten Anzeichen des Immunsystems kann es dick auf die Füße aufgetragen werden. Dann schlüpft man in Wollsocken und lässt es über Nacht einwirken. Möglichkeit zwei ist, es zur Inhalation zu verwenden. Hierzu übergießt man in einer großen Porzellanschüssel einen Teelöffel des Gels mit einem Liter kochendem Wasser und hält für 15 Minuten seinen Kopf darüber, der mit einem Handtuch abgedeckt wird. Weitere Optionen sind: einreiben eintes Taschentuchs und dieses an die Nase halten oder etwas des Gels auf der Brust verreiben.


7. Gemüsesuppe

Ich weiß es selbst, wenn man Schnupfen hat und nichts schmeckten kann, dann schmeckt einem auch nichts und man weiß gar nicht was man überhaupt essen soll! Am allerbesten bereitet man sich dann eine leckere Gemüsesuppe zu. Also ich meine, dass eine Hühnerbrühe hilft, ist ja klar, bei dem ganzen Antibiotika im Hähnchen... Aber nein, eine Gemüsesuppe mit Kräutern und Gewürzen sollte es sein!


Rezept:

  • Kartoffel, gewürfelt

  • Sellerie, gewürfelt

  • Karotte, gewürfelt

  • Pastinake, gewürfelt

  • Petersilienwurzel, gewürfelt

  • Zucchini, gewürfelt

  • Zwiebel, gewürfelt

  • Lauch, in Streifen

  • Champignons in Scheiben

  • Sonnenblumen- oder Kokosöl

  • Gemüsebrühe

  • Sojasauce oder Tamari

  • Ingwer, frisch gerieben

  • Knoblauch frisch gerieben

  • Chilischote

  • Kurkumapulver

  • Majoran, gerebelt

  • Liebstöckel, gerebelt

  • Frische Petersilie, gehackt

Alles Gemüse wird zusammen mit der Gemüsebrühepaste in etwas Öl angebraten bis es Farbe bekommt. Dann kommen Ingwer, Knoblauch und Chili hinzu. Das Ganze wird mit Wasser abgelöscht, Sojasauce, Kurkuma, Majoran, Liebstöckel eingerührt und für 5-10 Minuten köcheln lassen. Dann die Petersilie hinzugefügt und mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Gemüsebrühe abgeschmeckt.



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